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Bush fordert bei Nahost-Reise mehr Einsatz für Frieden
Zum Auftakt seiner Nahost-Reise hat US-Präsident George W. Bush Israelis und Palästinenser zu verstärkten Anstrengungen für einen Frieden aufgefordert. Israel müsse nicht genehmigte Siedlungen im Westjordanland beseitigen, sagte Bush nach einem Treffen mit dem israelischen Regierungschef Ehud Olmert in Jerusalem. Von den Palästinensern forderte er einen "entschlossenen Einsatz" gegen Angriffe auf Israel. zugleich warf der US-Präsident dem Iran die "Bedrohung des Weltfriedens" vor. Olmert betonte, sein Land werde seine Verpflichtungen hinsichtlich der Siedlungen auf palästinensischem Gebiet einhalten. mehr >>
Victoria Beckham zur "schlechtestgekleideten Frau" gekürt
Wer sich mit viel Aufwand kleidet, ist nicht automatisch stilsicher: Modeguru Mr. Blackwell hat die stets herausgeputzte Sängerin und Fußballer-Frau Victoria Beckham in seiner aktuellen Negativ-Stilkritik zur schlechtestgekleideten Frau des Jahres 2007 gekürt. Mr. Blackwell warf der Ehefrau von Fußball-Star David Beckham unter anderem Geschmacksverirrung bei Miniröcken vor, die er "Mini-Monstren" nannte. Auf Platz zwei der Liste kam die britische Soul-Sängerin Amy Winehouse, gefolgt von US-Schauspielerin Mary-Kate Olsen. Die Erstplazierte der vergangenen beiden Jahre, Britney Spears, tauchte aus Mitleid diesmal nicht auf der Liste auf. mehr >>
UNO und Birmas Junta streiten über Hilfe für Sturmopfer
Birmas Militärjunta und das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen haben sich ein zermürbendes Hin und Her über Hilfslieferungen für mehr als eine Million Wirbelsturmopfer geliefert. Wegen "nicht hinnehmbarer Beschränkungen" verkündete das WFP zunächst die Aussetzung seiner Hilfsflüge, nahm diese Entscheidung aber wenige Stunden später wieder zurück. Die UNO warnte vor einer "dramatischen Erhöhung" der Opferzahl, wenn sich Birma weiterhin weigere, ausländische Helfer ins Land zu lassen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte den UN-Sicherheitsrat auf, sich angesichts der katastrophalen Lage einzuschalten. mehr >>
Angst vor Bürgerkrieg im Libanon wächst nach Kämpfen
Angesichts heftiger Kämpfe zwischen der schiitischen Hisbollah-Miliz und Anhängern der pro-westlichen Regierung wächst im Libanon die Angst vor einem neuen Bürgerkrieg. Im Westen der Hauptstadt Beirut übernahm die Hisbollah laut Augenzeugen die Kontrolle über mehrere Stadtteile. Die betroffenen Viertel waren Hochburgen der anti-syrischen Mehrheit im libanesischen Parlament um den Politiker Saad Hariri. An dessen Residenz schlug am Morgen eine Rakete ein. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) forderte ein Ende der Gewalt. mehr >>
Druck auf Olmert wächst nach offiziellem Korruptionsverdacht
Israels Ministerpräsident Ehud Olmert kämpft nach offiziell bestätigten Korruptionsvorwürfen um sein politisches Überleben. Wie das Justizministerium in Jerusalem mitteilte, erhielt Olmert in seiner Zeit als Bürgermeister von Jerusalem sowie Industrie- und Handelsminister von einem US-Geschäftsmann "ungenehmigt" über einen langen Zeitraum "bedeutende Summen". Olmert beteuerte seine Unschuld, erklärte aber, dass er im Fall einer Anklage zurücktreten werde. Die Opposition forderte seinen Rücktritt und vorgezogene Neuwahlen. Die Affäre erschüttert Israel in einer kritischen Phase des Nahost-Friedensprozesses. mehr >>
Kein Strafverfahren gegen von Pierer
Die Staatsanwaltschaft München I wird kein Strafverfahren gegen den früheren Siemens-Vorsitzenden und -Aufsichtsratschef Heinrich von Pierer einleiten. Für ein strafrechtlich relevantes Verhalten im Zuge des Siemens-Schmiergeldskandals gebe es keine hinreichenden Anhaltspunkte, erklärte die Behörde. Allerdings soll geprüft werden, ob von Pierer und weitere ehemalige Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat ihre Aufsichtspflicht verletzt und sich damit einer Ordnungswidrigkeit schuldig gemacht haben. mehr >>
Medwedew warnt vor "unverantwortlichen Ambitionen"
Bei einer Militärparade zum Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland hat Russlands neuer Präsident Dmitri Medwedew vor "unverantwortlichen" konfliktschürenden "Ambitionen" gewarnt. "Die Geschichte der Weltkriege mahnt uns, dass bewaffnete Konflikte nicht von alleine beginnen", sagte Medwedew auf dem Roten Platz in Moskau. Kriege würden "entzündet von denen, die ihre unverantwortlichen Bestrebungen über die Interessen von Ländern und ganzen Kontinenten sowie über die Interessen von Millionen von Menschen stellen". mehr >>
Dresdner Bank beschert Allianz massiven Gewinneinbruch
Dem Münchner Versicherungskonzern Allianz haben Verluste der Unternehmenstochter Dresdner Bank im Zusammenhang mit der internationalen Finanzkrise einen massiven Gewinneinbruch beschert. Der Überschuss des Versicherers schrumpfte in den ersten drei Monaten des Jahres um rund 65 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 1,15 Milliarden Euro, wie die Allianz mitteilte. Die Dresdner Bank hatte im ersten Quartal wegen riskanter Spekulationen auf dem US-Hypothekenmarkt insgesamt 845 Millionen Euro abschreiben müssen. Der Umsatz der Allianz-Versicherungsgruppe ging um rund 5,7 Prozent zurück. mehr >>
Kaufkraft der Arbeitnehmer seit 2003 um 3,7 Prozent gesunken
Die Kaufkraft der Arbeitnehmer in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Das geht nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung aus Berechnungen von Allianz und Dresdner Bank hervor. Demnach büßten Arbeitnehmer in den letzten fünf Jahren 3,7 Prozent an Kaufkraft ein. Zwischen 1991 und 2007 seien es insgesamt sogar 6,1 Prozent gewesen. Nach Berechnungen der Volkswirte seien die Netto-Gehälter in diesem Zeitraum zwar um 28,5 Prozent gestiegen, allerdings seien die Verbraucherpreise zeitgleich sogar um 36,8 Prozent geklettert. mehr >>
Clintons Wahlkampfmanager deutet Ende des Vorwahlkampfs an
Hillary Clintons Wahlkampfchef Terry McAuliffe hat erstmals ein baldiges Ende des Rennens um die US-Präsidentschaftskandidatur der Demokraten angedeutet. Er denke nicht, dass die Entscheidung erst auf dem Nominierungsparteitag im August fallen werde, sagte McAuliffe dem Fernsehsender NBC. "Wir werden einen Kandidaten im Juni haben", fügte der Wahlkampfmanager hinzu. Die Superdelegierten würden sich nach Ende der Vorwahlen am 3. Juni schnell hinter einem der beiden Kontrahenten zusammenschließen. mehr >>








