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by Der-Göttliche
Leistungsschwache Mitarbeiter nicht ohne weiteres kündbar
Arbeitgeber können leistungsschwache Mitarbeiter nicht ohne weiteres entlassen: Liegen die Leistungen dauerhaft deutlich unter dem Durchschnitt, kann dies aber ein Hinweis darauf sein, dass der Arbeitnehmer seine vertraglichen Pflichten verletzt, urteilte das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt auf die Klage einer Packerin bei einem Versandhandel in Sachsen. Allerdings bekräftigte das BAG, dass schlechte Leistungen einem Arbeitnehmer nicht als Pflichtverletzung angekreidet werden können, wenn er "unter angemessener Ausschöpfung seiner persönlichen Leistungsfähigkeit arbeitet". mehr >>
Bahn will offenbar regionale Billig-Töchter gründen
Die Bahn will laut "Bild am Sonntag" bis zu 30 regionale Tochtergesellschaften mit rund 9000 Beschäftigten gründen. Dies habe der Vorstand des Konzerns bereits Mitte Februar beschlossen, berichtete das Blatt unter Berufung auf interne Unterlagen der Bahn. Vorbild für die Ausgründungen soll demnach die Regionalgesellschaft "DB Heidekraut GmbH" sein, die nicht unter den Tarifvertrag fällt und mit der der Konzern die Ausschreibung für den Regionalexpress zwischen Aachen und Siegen gewann. Die Gewerkschaft Verdi fürchtet "Lohndrückerei" in den neuen Gesellschaften. mehr >>
Studie: Immer mehr Deutsche unzufrieden mit Entlohnung
Immer mehr Deutsche fühlen sich für ihre Arbeit nicht mehr gerecht bezahlt. Während 2005 noch rund 75 Prozent der Westdeutschen und 58 Prozent der Ostdeutschen ihre Entlohnung als gerecht empfanden, waren es 2007 nur noch 61 Prozent in Westdeutschland und 50 Prozent in Ostdeutschland, wie aus einer von der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" veröffentlichten Studie hervorgeht. Danach bewerten Frauen ihr Einkommen im Vergleich zu den Männern "eher als gerecht". Tendenziell unzufrieden mit ihrem Einkommen seien vor allem Menschen mit guten Abschlüssen. Besserverdienende seien aber insgesamt zufriedener mit ihrer Entlohnung. Es gebe eine deutliche Tendenz: je mehr Geld, desto mehr empfundene Gerechtigkeit. mehr >>
Lothar Krauß soll neuer Vorsitzender von Transnet werden
Lothar Krauß soll neuer Chef der Bahngewerkschaft Transnet werden. Auf diesen Vorschlag hätten sich der Geschäftsführende Vorstand und die Bezirksvorsitzenden der Gewerkschaft in Frankfurt am Main geeinigt, teilte Transnet mit. Krauß, der bereits Transnet-Vize und zuständig für die Themen Mitbestimmung und Finanzpolitik ist, soll damit die Nachfolge von Norbert Hansen antreten. Dieser wird voraussichtlich in die Spitze der Deutschen Bahn wechseln, weshalb er den Transnet-Vorsitz am Donnerstag abgegeben hatte. mehr >>
Opposition ruft zu Nein bei Diätenerhöhung auf
Im Streit um die geplante Diätenerhöhung macht die Opposition Druck auf schwankende Parlamentarier von SPD und Union. Redner von FDP, Grünen und Linksfraktion appellierten im Bundestag an die Abgeordneten, auf die von den Koalitionsfraktionen beschlossene Erhöhung der Bezüge zu verzichten. "Folgen Sie Ihrem Gewissen, stimmen Sie mit Nein", rief der FDP-Abgeordnete Ernst Burgbacher. Die Abgeordnete Dagmar Enkelmann (Linke) sagte: "Sie können diese Entwicklung noch stoppen". mehr >>
Arbeitsniederlegung bei Airbus in Laupheim
Die Beschäftigten des zum Verkauf stehenden Airbus-Werkes in Laupheim haben am Freitag zwischenzeitlich die Arbeit niedergelegt. Nachdem die Verkaufspläne für drei andere Werke gescheitert sind, forderten die Arbeitnehmer in Laupheim Klarheit über den Stand der Verkaufspläne für ihr Werk, erklärte der Betriebsratsvorsitzende Stefan Hammer von der IG Metall in Ulm. Mit der Aktion solle dem Management gezeigt werden, dass die Mitarbeiter" nicht alles mit sich machen lassen", betonte er. mehr >>
Bundestag verabschiedet Rentenanpassung
Der Bundestag verabschiedet heute die kürzlich von der Regierung beschlossene Rentenanpassung. Die außerplanmäßige Rentenerhöhung in Höhe von 1,1 Prozent soll zum 1. Juli in Kraft treten. Die Bezüge der rund 20 Millionen Rentner werden damit in diesem und im kommenden Jahr um etwa 0,6 Prozentpunkte mehr steigen, als nach der gültigen Rentenformel vorgesehen. Der Gesetzentwurf von Union und SPD sieht vor, die erhöhungsdämpfende Wirkung des sogenannten Riester-Faktors für dieses und das kommende Jahr auszusetzen, was aber 2012 und 2013 nachgeholt werden soll. mehr >>
Landräte wollen alleinige kommunale Zuständigkeit für Hartz IV
Vor einer Sonderkonferenz der Arbeits- und Sozialminister der Länder fordern 24 Landräte von Union und SPD, Langzeitarbeitslose künftig in Eigenregie ohne die Bundesagentur für Arbeit (BA) zu betreuen. Gebraucht werde eine "Arbeitsmarktpolitik aus einem Guss", hieß es in einer am Donnerstag vom Deutschen Landkreistag veröffentlichten Erklärung. Die Unterzeichner sprachen sich dafür aus, die Eigenverantwortung künftig mehr Kreisen und kreisfreien Städten als den bisher 69 Optionskommunen zu erlauben. Das Konzept von Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) für ein "kooperatives Jobcenter" werde neue Probleme schaffen. Am Freitag wollten sich in Berlin die zuständigen Landesminister mit dem Thema befassen. mehr >>
Studie: Arbeitsmarktpotenzial von Zuwanderern wird oft vergeudet
Auch wenn sie in ihrem Herkunftsland ein Studium oder eine Ausbildung abgeschlossen haben, gelingt es Zuwanderern offenbar nur selten, ihren Beruf hierzulande weiter auszuüben. Nur jedem sechsten von 152 befragten Migranten sei es geglückt, in Deutschland einen Arbeitsplatz in ihrer Branche zu finden, ergab eine am Donnerstag vom Integrationsprojekt-Träger "Tür an Tür" in Berlin vorgelegte Studie. Die Ursache dafür, dass sich etwa Ärztinnen aus Russland als Putzfrauen oder iranische Ingenieure als Hausmeister verdingten, seien mangelnde Anerkennungsmöglichkeiten für ausländische Berufsabschlüsse und fehlende berufliche Integrationsprogramme. mehr >>
Nach wie vor kaum Frauen im Top-Management
Frauen gelangen nicht nur viel seltener als ihre männlichen Kollegen in Spitzenpositionen deutscher Unternehmen, sie verdienen dort auch deutlich weniger. Nur fünf Prozent der Geschäftsführungsstellen in Deutschland seien mit Frauen besetzt, geht aus einer Untersuchung von rund 5600 Positionen in 860 Unternehmen hervor, die die Managementberatung Kienbaum veröffentlichte. Zudem verdienen die Geschäftsführerinnen demnach 20 Prozent weniger als ihre Kollegen. Bei den Führungskräften der ersten und zweiten Ebene unterhalb der Geschäftsführung liegt die Frauenquote dann bei zehn Prozent. mehr >>





